Türchen Nr. 1
Hallo liebe Jugendkreisler,
heuer mal eine andere Form Adventskalender.
Ihr bekommt hier jeden Tag ein anderes Tüchen geöffnet. Wer selbst mal was schreiben möchte, der kontaktiert mich und ich gebe dann den Text ein oder mache euch zum Co-Autor dieses Blogs. Ansonsten werde ich aus einem kleinen Buch von Peter Musall einige Geschichten weitergeben.
Der Text für heute, 1. Dezember 2008:
Die Adventskalender meiner Kindheit hatten 24 Türchen. Jeden Tag konnte ich eine Tür aufmachen und mich darüber freuen. Der Inhalt war gar nicht so wichtig, vielmehr: mein „Tun“ verkürzte die Zeit des Wartens. Denn die erschien mir unerträglich lang.
Heute ist das anders. Die Zeit wird mir zu kurz, reicht nicht aus, weil ich immer zu tun habe. Und das, worauf ich warte, wäre gerade Zeit, die nur mir gehört. Zeit zum Innehalten und Nachdenken darüber, wie ich loskomme von all den „Wichtigkeiten“, die mein Leben bestimmen, ohne dass ich selbst gefragt bin. Nicht alles habe ich selbst in der Hand. Ich lebe in Zwängen; oft ist es dunkel und ausweglos – in mir und um mich herum. Was mir fehlt, ist einer, der Licht anmacht in meinem Leben; einer der nicht erschreckt, wenn ich mich zeige wie ich bin. Auch Simeon und Hanna haben auf „so einen“ gewartet. Nun ist er da. Wo er ist, da ist Licht. Und obwohl er noch ein Kind ist, wird die Kraft sichtbar, die stärker ist als alle Zwänge. Auch wenn vieles in meinem Leben und um mich herum dagegen spricht: die Zeit der Erfüllung ist da. Warten heißt deshalb auch nicht Ausschau halten – wie Simeon und Hanna – sondern zugreifen, die Hand ergreifen die Befreiung verspricht.
P.S.: Kleine Moral hierzu: man sollte sich öfter mal Zeit nehmen für das, was einem wirklich wichtig ist. Klappt leider bei mir auch nicht.
heuer mal eine andere Form Adventskalender.
Ihr bekommt hier jeden Tag ein anderes Tüchen geöffnet. Wer selbst mal was schreiben möchte, der kontaktiert mich und ich gebe dann den Text ein oder mache euch zum Co-Autor dieses Blogs. Ansonsten werde ich aus einem kleinen Buch von Peter Musall einige Geschichten weitergeben.
Der Text für heute, 1. Dezember 2008:
Die Adventskalender meiner Kindheit hatten 24 Türchen. Jeden Tag konnte ich eine Tür aufmachen und mich darüber freuen. Der Inhalt war gar nicht so wichtig, vielmehr: mein „Tun“ verkürzte die Zeit des Wartens. Denn die erschien mir unerträglich lang.
Heute ist das anders. Die Zeit wird mir zu kurz, reicht nicht aus, weil ich immer zu tun habe. Und das, worauf ich warte, wäre gerade Zeit, die nur mir gehört. Zeit zum Innehalten und Nachdenken darüber, wie ich loskomme von all den „Wichtigkeiten“, die mein Leben bestimmen, ohne dass ich selbst gefragt bin. Nicht alles habe ich selbst in der Hand. Ich lebe in Zwängen; oft ist es dunkel und ausweglos – in mir und um mich herum. Was mir fehlt, ist einer, der Licht anmacht in meinem Leben; einer der nicht erschreckt, wenn ich mich zeige wie ich bin. Auch Simeon und Hanna haben auf „so einen“ gewartet. Nun ist er da. Wo er ist, da ist Licht. Und obwohl er noch ein Kind ist, wird die Kraft sichtbar, die stärker ist als alle Zwänge. Auch wenn vieles in meinem Leben und um mich herum dagegen spricht: die Zeit der Erfüllung ist da. Warten heißt deshalb auch nicht Ausschau halten – wie Simeon und Hanna – sondern zugreifen, die Hand ergreifen die Befreiung verspricht.
P.S.: Kleine Moral hierzu: man sollte sich öfter mal Zeit nehmen für das, was einem wirklich wichtig ist. Klappt leider bei mir auch nicht.
Liane77 - 1. Dez, 12:41
